Fluoreszenz Anisotropie Imaging Mikroskopie
Strukturierte, fluoreszenzmarkierte Proteine zeigen bei Anregung mit Laserlicht eine von der Polarisationsrichtung des Lasers abhängige gerichtete Emission. Diese Eigenschaft, Anisoptropie genannt, können Sie mit konfokalen Systemen und den dabei verwendeten Lasern sehr einfach untersuchen.


Aktinfilamente im Auge von Drosophila melanogaster
Aktinfilamente im Auge von Drosophila melanogaster markiert mit AlexaFluor488-phalloidin. Jede Photorezeptorzelle besitzt eine Anordnung von dicht gepackten Mikrovilli; Jeder Mikrovillus enthält im Zentrum ein einzelnes Aktinfilament.
Diese mikrovillären Anordnungen (Rhabdomere) sind im Bild als ovale Strukturen zu erkennen.
Präparat: Otto Baumann, Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie, Deutschland
Aktinfilamente im Auge von Drosophila melanogaster
Aktinfilamente im Auge von Drosophila melanogaster markiert mit AlexaFluor488-phalloidin.
Das Bild zeigt das Ergebnis der Auswertung der Anisotropie. In den abgebildeten Rhabdomeren sind die Aktinfilamente ähnlich ausgerichtet.
Präparat: Otto Baumann, Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie, Deutschland
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Aktinfilamente im Auge von Drosophila melanogaster markiert mit AlexaFluor488-phalloidin. Jede Photorezeptorzelle besitzt eine Anordnung von dicht gepackten Mikrovilli; Jeder Mikrovillus enthält im Zentrum ein einzelnes Aktinfilament.
Diese mikrovillären Anordnungen (Rhabdomere) sind im Bild als ovale Strukturen zu erkennen.
Präparat: Otto Baumann, Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie, Deutschland
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Aktinfilamente im Auge von Drosophila melanogaster markiert mit AlexaFluor488-phalloidin.
Das Bild zeigt das Ergebnis der Auswertung der Anisotropie. In den abgebildeten Rhabdomeren sind die Aktinfilamente ähnlich ausgerichtet.
Präparat: Otto Baumann, Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie, Deutschland
Aktinfilamente im Auge von Drosophila melanogasterErgebnis der Auswertung der Anisotropie
Anisotropie Imaging wird jetzt mit dem Laser Scanning Mikroskop LSM 710 / LSM 780 optional angeboten. Spezielle Filter gewährleisten dabei eine sehr hohe Auslöschung der jeweils anderen Polarisationsrichtung der Emission und damit sehr kontrastreiche und aussagekräftige Bilder.

Das Ergebnis der Anisotropie Bestimmung wird in einem zusätzlichen, separaten Bild dargestellt. Veränderungen der strukturellen Anordnung können mit dieser Methode auch über die Zeit hinweg verfolgt werden. Die spektrale Aufzeichnung des Emissionssignals bietet auch die Möglichkeit, mehrere Fluoreszenzsignale in Abhängigkeit von ihrer Polarisation gleichzeitig zu detektieren.

Anisotropie Imaging ist ein weiteres abbildendes Verfahren, um zusätzlich zu Intensitätsunterschieden und dem Spektrum einen weiteren Parameter des Emissionslichtes für die Untersuchung von Proteinen zu nutzen.

Die dafür notwendigen Filter können in jedem LSM 710 / LSM 780 eingebaut oder nachgerüstet werden.

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